bilder

09. Januar 2010

Vinales

17. Dezember 2009

Unser erster “Boxenstop” auf der vor uns liegenden “Cuba-Expedition” befindet sich circa 250 km SW von Havanna. Ana hat uns schon eine Unterkunft reserviert und wir werden nach einer gut dreistuendigen, ganz bequemen Busfahrt von Rosas Tochter abgeholt. Rosa ist eine nette und sehr hilfsbereite Frau die ein Casa mit dem wahrscheinlich besten Essen in Cuba betreibt.
Fuer den nexten Tag leihen wir uns einen Roller aus um auf eigene Faust unseren ersten Cubanischen Strand zu erkunden. Che und Fidel haben fuer ihre Revolution ja auch keinen “Guide” gebraucht.
Unterwegs machen wir ein paar Stopps um die Natur zu geniessen. Es ist unglaublich schoen, alles ist ueberdimensional gross und es erinnert uns irgendwie an eine Jurassic Park Filmkulisse. Wenn man aber genauer hinschaut, sieht man zwischen den monstroesen Bergen, den langen Palmen und den ewig wirkenden Feldern kleine Bauern, die mit ihren Ochsen die Tabak-Plantagen bearbeiten. Das ganze versetzt einen dann schoen eher in die heutige Zeit. Aber selbst dieses Bild sieht eher aus wie 1949 als 2009.

Wir machen uns auf unserem Roller weiter Richtung Santa Lucia. Und ich stelle fest, fass der Unterschied zwischen einem 50 ccm Yamaha-Roller mit ein paar PS in Cuba und einer 650 ccm Honda mit ueber 100 PS in der Schweiz beinahe 0 ist: Wir sind trotzdem die schnellsten :-)

Und wer es noch nicht wusste: Cubaner sind sehr hilfsbereit – das merkt man dann, wenn der Roller nicht mehr fahren will – und auch sehr flirtbereit – das merkt man dann, wenn man in eine Polizeikontrolle kommt-. Und dummerweisse sind die meisten Polizisten Maenner und ich spreche und verstehe kein Wort… Lucky Shery!!!

Havanna zum Ersten!!!

17. Dezember 2009

Ankunft: 09.2.2009 (Vedado, Casa de la Ana)

Muede sind wir angekommen in unserem Traum und unzaehlinge Kontrollen am Flughafen warteten auf uns. Die Kubaner sind sehr gruendlich!!!

A Casa de la Ana
Unglaublich diese Frau, unglaublich dieses Temperament. Pepe, ihr Freund (?), ist um einiges ruhiger und spricht auch um einiges langsamer Spanisch. So dass ich ein paar Brocken verstehen kann. Mit ihm unternehmen wir einen Stadtrundgang in “Habana Vieja” und er ist sehr bemueht uns alles zu erklaeren, Geschichten zu erzaehlen und uns die ganzen verschiedenen Kulturen etwas naeher zu bringen. In Habana findest du alles – insbesonders “Alt Havanna” (Habana Vieja) fasziniert und verzaubert dich! Afrikanische Trommeln, franzoesisch-spanische Haueser, arabische Cafes, venezulanische Museen und, und, und… Atemberaubend!
Doch nun haben wir unsere Route zu planen – und zwar so, dass wir ueber Silvester wieder in Havanna sind. Ana und Pepe sind unsere Informationsquelle und sind sehr hilfsbereit…

(Leider keine Fotos, Internet ist nicht so schnell und extrem teuer…)

Weiterflug gechancelt!!!

05. Dezember 2009

Unser Weiterflug von den Cayman Islands wurde gechancelt, jetzt muessen wir dort zwei Naechte ausharren. Das gute daran: Das Hotel wird von der Fluggesellschaft uebernommen… Weitere Infos folgen :-)


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Negril, Bull Bay, Mo’ Bay – 17.11 bis 21.11.2009

04. Dezember 2009

Nach dem etwas ruhigeren Aufenthalt im nicht all zu touristischen Treasure Beach, bei dem zur Abwechslung mal mehr Deutsch als Englisch gesprochen wurde, ziehen wir weiter in die “Partyecke” Negril. Aber wir stellen schon sehr schnell fest, dass wir hier nicht lange bleiben. Der Strand ist schoen lang und weiss… aber eben auch das was darauf rumliegt. Und die, die etwas “Farbe” in das ganze reinbringen wollen einem nur etwas verkaufen. Und zwar alles… wirklich ALLES…

Was aber wirklich ein Ausflug wert ist: Ricks Cafe. Eine gut gemachtes Restaurant mit Pool, Livemusik, Clippenspringer und einem atemberaubend schoenem Sonnenuntergang.

Wir ziehen also kurz danach weiter Richtung Mo’ Bay und machen einen Picknick-Halt in Bull Bay.

Unser Guesthouse in Mo’ Bay ist mitten in Downtown. Auch hier ist das gesamte Guesthouse mit Gittern vermacht die uns vor unerwuenschten Eindringlingen schuetzen sollen. Aber nicht die kleinen Blutsauger… Wir fuehlen uns also, trotzt der netten Damen die uns das Zimmer vermieten, etwas wie im Gefaengnis. Allgemein fuehlt man sich hier wie im Ghetto, kein sehr schoener Platzt zum langer verweilen. Aber auch hier finden wir eine schoene Seite: Zum einen kann man bei den indischen Verkaeufern guenstige Kleider bekommen (besonders wenn man sehr ueberzeugen erklaert, dass man das gleiche Kleid gerade eben fuer die haelfte in einem anderen Geschaeft gesehen hat) und zum anderen hat es sehr ruhige Straende wie man sie von den Postkarten kennt.

Treasure Beach – 14.11. bis 17.11.2009

04. Dezember 2009

Fuer die naechsten drei Tage wird das “Irie Rest Guesthouse” unser Zuhause sein. Und endlich, endlich wieder einen Kuehlschrank im Zimmer.

JoJo wird sein Blut auch wieder regenerieren koennen, da das gesamte “Guesthouse” mit “Moskitogitter” vermacht ist :-) Sehr schlau! Der Badestrand liegt fast vor der Haustuer – HeHeHe :-) Nur Reicht uns das Wasser bis knapp unter die Knie!

Hier lernen wir ein deutsches Ehepaar kennen, Merlene und Rupi/ Mit Ihnen kundschaften wir die Gegend aus, essen die bis jetzt besten Callaloo-Fritters, trinken Rum und erzaehlen uns Abends die auf Jamaica erlebten Abenteuer.

Little Ochi (15.11.2009)
… ist eine gute Autostunde vom Treasure Beach entfernt und ist in der Tat eines der besten Fischrestaurants auf Jamaica! Am Anfang standen wir ein bisschen hilflos, vor der mit 100 verschiedenen Fischen gefuellten, Kuehltruhe. Aber wir wurden sehr nett und gut von dem Fischer und Kuechenchef beraten. Mmmmhhhhh… Ueber dem offenen Feuer gegrillter, sehr scharf gewuertzter Fisch! Ich bekomm schon wieder Hunger!

Black River (16.11.2009)
Eine Abenteuerbootsfahrt entlang der goldenen Straende von Treasure Beach, neben der “Pelikanbar” vorbei und ueber den Blackriver. Wie es der Name schon sagt ist das Wasser schwarz. Dies nicht weil es schmutzig ist, sondern weil das Gestein hier schwarz ist. Und wenn man darin taucht, sieht es so aus als schwimme man in Bier (den Spruch findet JoJo obercool). Der Black-River ist aber nicht deshalb so beruehmt. Es Leben jede Menge Alligatoren in dem Fluss, die man mit etwas Glueck beim Sonnen beobachten kann.

Runnaway Bay, Kingston, Mandeville – 10.11 bis 14.11.2009

04. Dezember 2009

Nach dem abkuehlenden aber auch nervenaufreibenden Tag in den “Bergen” Jamaicas entschliessen wir uns wieder zurrueck zum Anfang zu fahren und Vega organisiert und eine guenstige Unterkunft bei Mister J/ Am Abend treffen wir noch Dally der uns fuer den naechsten Tag zu Mittag einlaedt. Dort lernen wir “Wify” kennen: Sista Cassie Nach einem super Rasta-Essen, Fisch mit hausgemachter Sauce (ales aus dem eigenen Garten vor der Tuer) und “brown rice with beans”. Cassie zeigt uns ein paar ihrer Songs und nimmt uns am Abend mit ins Tonstudio “Cut Stone ” um dort noch an der aktuellsten Single zu Mastern. Ihre Stimme hat was, klingt kraftvoll, die Lyrics sind bestimmt und wir werden immer mehr in den Jamaican-Musik-Bann gezogen.

Als wir am naechsten Tag nach Mandeville fahren, machen wir noch einen Stop in den Anchor Studios in Kingston um ein paar Demo-CDs zu brennen. Coole Sache, vor allem weil jede Sekunde Sizzla, Mavade, Anthony B oder sonst wer reinkommen koennte. Damit wir auch noch was von Kingston sehen fahren wir zu Mabrakat, ein Artist der in MountainVies (nich die beste Gegend) wohnt und gehen ein bisschen shoppen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Mandeville und haben jede Menge Spass auf unserem “Road-Trip” durch Jamaica: Ya Rasclat Ruscal Booooombaaaaclaaatttt!”

In Mandeville angekommen lernen wir Aaron Silk kennen bei dem wir auch uebernachten koennen. Er ist der Bruder vom leider verstorbenen Garnet Silk der auf Jamaica als der naechste Bob Marley gefeiert wurde.

Blue Mountains, Jah B’s Place – 09.11./10.11.2009

04. Dezember 2009
  1. Wetter: Schweineheiss unten, Schweizer Temperaturen oben und bewoelkt
  2. Hoehe: 600 – 2’256 ueber dem Meer
  3. Tiere: Nichts gesehen, ausser Gluehwuermchen und Mini Ziegen (keine Gaemse, keine Steinboecke)
  4. Essen: Ital-Food, ausgezeichnetes Essen, vegetarisch… ich liebe Rastas
  5. Aussergewoehnliches: Wenn man einen “Berg” unter tropischen Einfluessen besteigt (Bananenplantagen und Kaffeeplantagen am Weg)

Unser Guide, Rasta Noel, hat sich am Peak den Arsch abgefrohren. Nur darum sind jeweils JoJo oder ich mit dem Tank-Top auf den Fotos sehen :-)

Ach… und fuer den ganzen Spass sind wir Morgens um zwei Uhr frueh bei Jah B gestartet und um fuenf Uhr haben wir den Gipfel erreicht. Der Sonnenaufgang waere sicher schoen gewesen, leider war es bewoelkt…

Und beim Abstieg hab ich meinen Fuss verdreht, so dass ich zwei Tage fast nicht drauf stehen konnte!

Dieser Tag hat mich so viel Nerven und Energie gekostet… Das glaubt ihr nicht! Die Details werden dann bei einem Glas Litchy erzaehlt!

Samstag/Sonntag, 07.11./08.11.2009 – Great Huts

09. November 2009

Nimmerland – Eine Scheinbar vergessene Welt. Haeuschen aus Bambus und Palmenblaetter, kleine Bruecken, Steinpfade und ununterbrochen die Gerauesche von Tieren! Abends hiert man die Wellen an den Klippen brechen. Echt schoen! So mitten im Dschungel. Dieses Feeling, dieses Abenteuer… Und staendig das Gefuehl, angekrabbelt zu werden :-) Aber wir haben ein rieseiges Moskitonetzt ueber dem Bett, so das auch Shery in der Nacht beruhigt schlafen kann und keine Angst haben muss, dass sie eine Riesen-Moerder-Raupe auffrisst oder ein 40 000-Fuessler killen will (wie vor ein paar Tagen in Erwas Bar). Aber JoJo verliehrt trotzdem weiterhin irgendwie sein Blut :/

JoJo hat sich seine erste Surfstunde genommen. Macht eine etwas “helle” :-) aber gute Figur auf dem Brett. Auch wenn er sich etwas komisch vorkam, wenn die “Kleinen” ihm “gwan, gwan! paddle, paddle, paddle…” zuriefen. Aber ein paar Wellen konnte er in Boston Beach reiten.

Uebrigens: Kurz vor den Great Huts ist das beste Jerkfood-Center auf Jamaica: Little David’s. Auch wenn man hier an einem Tag ein wenig mehr als am anderen zahlt schmeckt es wirklich sehr gut.

Donnerstag, 05.11.2009 – Blue Lagoon (C) und Cocktail Beach

09. November 2009


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Dank JaJa und Breda konnten wir die Blaue Lagune mit dem Rafting-Boot fuer ein Drittel des normalen Touri-Preises angucken. Hat Spass gemacht mit dem Bambus-Kanu auf den Wellen zu reiten und wie immer: atemberaubend schoen. Auf den Fotos koennt ihr auch den Cocktail Beach (Film) sehen. Ueberall hier fliesst Mineralwasser von den Blue Mountains ins Meer. Laut JoJo: “Ihhhh, das fuehlt sich lustig an. Erst kalt, dann warm, dann wieder kalt!” Und erneut stuertzt er sich mit Kopf voran ins frische Wasser der Blauen Lagune.